All you need is… water
Die Wassertage 2026 sind gestartet.
Zwei von insgesamt 85 Wassertagen liegen nun mit dieser Woche hinter uns. Und mit jedem Wassertag füllt sich auch unser Wasserdeckel ein Stück weiter.
Schon die erste Woche zeigte, wie unterschiedlich Wasser uns im Alltag begegnet, wie es unsere Pläne und unser Erleben prägt. Wasser, das uns durch seine Klarheit Freude schenkt. Wasser, das fehlt. Wasser, das als Regen vom Himmel fällt.
Von klarem Wasser zu gelbem Gras
In Seewalchen zeigte sich der Attersee am Dienstag von seiner schönsten Seite: sonnig, klar und einladend. Die Schülerinnen und Schüler konnten die Wassertage bei besten Bedingungen eröffnen.
Einen Tag später in Luftenberg sollte der zweite Wassertag an der Donau stattfinden. Doch ausgerechnet der Regen machte den Tag am Wasser unmöglich. Die Enttäuschung der Schüler:innen war verständlich. Zugleich erzählten sie, dass es in der Region zuletzt so trocken gewesen sei, dass sich das Gras auf vielen Wiesen bereits gelb verfärbt hatte.
Was zunächst wie ein schwieriger Auftakt klingt, machte ein größeres Thema sichtbar. Denn nach Wochen der extremen Trockenheit und niedrigen Wasserständen in vielen Regionen Deutschlands und Österreichs war der Regen spürbare Entlastung. Für Böden, Pflanzen, Wiesen und Gewässer. Unserem Wassertag gab er eine ungeplante Wendung. Für die Natur war er ein kleines Geschenk.
Ein Start mit Fragezeichen
Vielleicht war genau das die wichtigste Erfahrung dieser ersten Woche: Wasser zeigt sich nicht immer so, wie wir es geplant haben. Die Wassertage 2026 beginnen nicht nur mit Sonne, SUP-Boards und klarem Wasser, sondern auch mit einer Frage, die uns durch die kommenden Wochen begleiten wird:
Wie lernen wir, Wasser bewusster wahrzunehmen – bevor es fehlt?
The water we met
Die Donau in Luftenberg
Bei Luftenberg in Oberösterreich begegnet uns ein Donauabschnitt, der stark vom Menschen geprägt ist. Zwischen den Orten Abwinden und Asten wird seit 1979 ein Donaukraftwerk betrieben. Mit einer Jahreserzeugung von rund 1.039.000 Megawattstunden kann das Kraftwerk umgerechnet etwa 280.000 Haushalte mit Strom versorgen.
Gleichzeitig verändert diese Nutzung den Fluss. Die Donau wird hier gestaut, gebremst und in ihrer natürlichen Dynamik eingeschränkt. Das wirkt sich auf Fließgeschwindigkeit, Durchgängigkeit und das gesamte Ökosystem aus.
Genau diesen Abschnitt erkannten die Schüler:innen aus Luftenberg im Film „2467 km – Eine Reise bis ins Schwarze Meer“ sofort wieder. „Das ist ja bei uns!“, riefen sie. Aus dem Kraftwerk wurde ein Anlass, darüber zu sprechen, wie wir Flüsse nutzen und was diese Nutzung für ihre und unsere eigene Lebendigkeit bedeutet.
Informationen zum Attersee findet ihr in diesem Blogbeitrag von den Wassertagen 2025.
MAHALO
… an die Sparkasse Oberösterreich, die nicht nur diese ersten beiden Wassertage möglich gemacht hat, sondern in diesem Jahr 20 Wassertage in Oberösterreich unterstützt.
… an die Mittelschule Seewalchen und die Mittelschule Luftenberg,
… an alle Schüler:innen und Lehrkräfte, die mit uns in dieses neue Wassertage-Jahr gestartet sind,
… an den Attersee für seine Klarheit und an den Regen, der uns gezeigt hat, dass jeder Tropfen zählt.







